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"Wer aufgehört hat, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein." (Philip Rosenthal, Unternehmer, *1916)

Qualitätsmerkmale

Um eine qualitativ hochwertige Übersetzung zu erhalten, müssen Sie schon mal eines wissen: "Übersetzer/ Dolmetscher" ist KEINE geschützte Berufsbezeichnung. Wenn Sie also sichergehen wollen, dass Sie einen qualifizierten Übersetzer vor sich haben, können Sie nach dem ersten Qualitätssiegel Ausschau halten:

Ist der Übersetzer Mitglied des BDÜ, des Bundesverbandes der Übersetzer und Dolmetscher?

Mitglied im BDÜ kann man nur werden, wenn man die Aufnahmekriterien erfüllt. Das bedeutet beispielsweise, dass man eine entsprechende Ausbildung absolviert hat. (BDÜ - Mitgliedskriterien)

Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist die Beeidigung. Für die Beeidigung ist in Bayern eine entsprechende Qualifikation erforderlich. (www.gerichts-uebersetzer.de)

Ich bin auch Mitglied im VbdÜ, dem Verein der beeidigten Übersetzer und Dolmetscher.


Bedeutung von Ausbildung, kulturellem Hintergrund, Fachwissen

Es ist ein Irrglaube, dass jeder, der eine Fremdsprache beherrscht bzw. eine gewisse Zeit dort verbracht hat, automatisch auch übersetzen kann. Um die Ausbildung überhaupt machen zu können, braucht man natürlich das Talent, einen Sachverhalt in einer anderen Sprache auszudrücken. Bei einer Übersetzung muss man aber nicht nur die richtigen Worte kennen, sondern auch Kenntnisse über das Land haben, dessen Sprache man übersetzt. Das gilt nicht nur für den entsprechenden Fachwortschatz in einer Sprache, sondern auch für kulturelle Kenntnisse: Was würde in einem anderen Land missverstanden? Informationen zum Thema gibt es in Fachlektüren, wie z. B. in der Kulturbroschüre des BDÜ.

Ohne entsprechendes Hintergrundwissen

Ein Beispiel, das ich beim Dolmetschen für meinen Kunden bei Stuttgart oft erlebt habe: "Schrauben" kann man nicht mit "screwing" übersetzen (ein Slangwort für "Flachlegen"), um nur ein banales Beispiel zu nennen. Den Prokuristen darf man auch keinesfalls mit etwas wie "procurer" oder Ähnlichem übersetzen, weil man damit etwas aus dem horizontalen Gewerbe assoziiert. Auch muss man wissen, dass ein „notary“ und ein „Notar“ nicht das selbe sind. Um einen Vertrag zu übersetzen, muss man mit den Unterschieden der Rechtssysteme vertraut sein. Sonst kann es zu peinlichen Missverständnissen kommen.

 

Auch ein erfahrener Übersetzer ist nicht allwissend

Aber obgleich ich mir inzwischen viel Erfahrung angeeignet habe, ist es für mich wichtig, dass Sie mit mir zusammenarbeiten, besonders wenn es um Firmeninterna geht, die ich gar nicht wissen kann. Wenn wir langfristig zusammenarbeiten, werde ich mir langsam ein Wissen aufbauen und z.B. über MultiTerm, die Fachwortschatzdatenbank, speichern.

Ich kann mich nur wiederholen -

um eine gute Übersetzung anfertigen zu können, muss ich den Inhalt verstehen.

Ich hoffe diese Angaben helfen Ihnen, sich in meine Lage zu versetzen.

 

Zur Gewährleistung eines optimalen Ergebnisses

Zur Gewährleistung einer optimalen Qualität und zwecks Fehlervermeidung, benötige ich folgende Informationen:

  1. Für was/wen ist der Auftrag bestimmt?

    So kann ich mir Zusammenhänge erschließen bzw. im Internet recherchieren.

  2. Für welchen Zweck ist die Übersetzung bestimmt?

    • intern

    • Veröffentlichung

    • Wirtschaftsprüfer

    • Bewerbung

    • Vorlage bei Behörden usw.

    Je nach Zielgruppe und Verwendungszweck muss anders übersetzt werden!

  3. Für welches Land ist die Übersetzung bestimmt?

    USA/GB - Muttersprachler/ Nichtmuttersprachler?

  4. Hintergrundwissen, Firmeninterna

    Es leuchtet Ihnen bestimmt ein, aber es wird oft vergessen: Ich weiß nicht alles, was Sie wissen.

    Übersetzen kann ich aber nur, wenn ich weiß, worum es geht. Jemand, der in einer Firma arbeitet, kennt firmeninterne Zusammenhänge, die ich als Außenstehender nicht kennen kann, nimmt an Besprechungen teil, denen ich nicht beigewohnt habe.

Wenn sich etwas nicht aus dem Zusammenhang erschließen lässt bzw. bei firmeninternen Begriffen, Abkürzungen ist unbedingt die Mithilfe des Kunden erforderlich.
Falls der Kunde die Verwendung bestimmter, firmeninterner Begriffe wünscht, sollte ein entsprechendes Glossar zur Verfügung gestellt werden.
Wenn ich diese Informationen nicht zur Verfügung habe, kann ich nur mein Bestes geben und hoffen, dass ich es richtig getroffen habe, was normalerweise weder in meinem noch in Ihrem Interesse liegt.

 

Geheimhaltung

Geheimhaltung ist wohl einer der wichtigsten Punkte, wenn man überlegt, ob man eine Übersetzung außer Haus geben kann.

Ich kann Ihnen versichern: Auf die vertrauliche Behandlung Ihrer wichtigen Unterlagen können Sie sich verlassen.

Erstens gehört schon mal zum Berufsethos eines Übersetzers, Stillschweigen über all jene Tatsachen und Informationen zu bewahren, die ihm im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit für den Auftraggeber bekannt werden. Ohne diese Geheimhaltung hätte ich in meinem Beruf keine Chance.
Ein weiterer Garant: Auch im Rahmen der Mitgliedschaft im BDÜ bin ich einem solchen Ehrenkodex verpflichtet.

Tel: 0871-6877514
Fax: 0871-6877493
info(at)melanie-nikolaus.de
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